Gedanken zur Bundestagswahl 2021

Sobald mehr als die Hälfte der Bevölkerung eines Landes ihr Einkommen ganz oder teilweise vom Staat bezieht, ist eine Umkehr auf dem Weg in die Knechtschaft nicht mehr möglich.

— Roland Baader

Gedanken zur Bundestagswahl 2021

Gedanken zur Bundestagswahl 2021 (Prof. Dr. Hanns Christian Salger und Markus Ross, Atlas Initiative für Recht und Freiheit e.V.)

 

“Der Neid galt einst als eine der sieben Todsünden, bevor er unter neuem Namen zu einer der am meisten bewunderten Tugenden wurde: ‚Soziale Gerechtigkeit‘.

Thomas Sowell

 

In wenigen Tagen steht in Deutschland eine wichtige Wahl an, die darüber entscheidet, wie sich die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in unserem Land in den nächsten Jahren entwickeln werden.

Wir haben die Wahl zwischen Freiheit und Wohlstand oder Sozialismus und Elend –

die Wahl zwischen der Erhaltung unseres bereits reduzierten Wohlstands und einer Armutsverteilungsdiktatur, zwischen bürgerlicher Freiheit und weiter fortschreitender Zwangskollektivierung, zwischen der Erhaltung und Fortbildung unserer Kultur und weiterer Islamisierung sowie Einwanderung in unser Sozialsystem.

 

Sozialismus ist eine schillernde, keineswegs eindeutige Wortschöpfung unterschiedlichster Provenienz – romantischer, christlicher, wissenschaftlicher, proletarischer Sozialismus. Einigen ging es um menschliche Barmherzigkeit anderen um die Aufhebung vermeintlicher historischer Widersprüche – fast allen um Macht, aber nicht für alle, sondern für eine ‚Klasse‘, in Wirklichkeit eine sich elitär verstehende Partei. Damit wieder um ein mehr oder weniger ‚feudalistisches‘ System, das seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte ‚herrschte‘, in Clans, Stämmen oder Königreichen.

Immer herrschte eine kleine Schicht und bestimmte die Lebensverhältnisse der Menschen, die meist im Elend verweilten, weil es nur geringstes Wohlstandswachstum gab.

In dieser Zeit konnte man praktisch nur durch Raub, Krieg und Plünderung ‚zu etwas kommen‘, also einer gewaltsamen Umverteilung; Umverteilung ist auch der Grundgedanke des heute weiterhin propagierten Sozialismus.

Sozialismus, auch Nationalsozialismus, richtig verstanden, ist erneut die Herrschaft einer kleinen Clique – Führer, Partei, Politbüro, Staatsrat, Zentralkomitee – über die entmündigte Bevölkerung.

 

Der Sozialismus fußt auf der unterkomplexen Vorstellung, dass die einen nur reich werden auf dem Rücken der anderen. So wird Neid geschürt.

 

In der freien Wirtschaft jedoch steigt das allgemeine Wohlstandsniveau (es kam insofern auch nicht zu der Verelendung der Massen, die Karl Marx erwartet hatte), allerdings nicht für jeden gleich, aber für jeden deutlich mehr als zuvor. Leistung, das heißt sowohl Fleiß als auch Erfindergeist, und auch durchaus kaufmännische Klugheit werden belohnt. Davon profitieren aber auch alle anderen, als Arbeitnehmer, als Subunternehmer, als Dienstleister und nicht zuletzt als Staatsbedienstete. Die Möglichkeit der Verfolgung eigener Interessen und eigenen Wohlergehens für den Einzelnen führt im Ergebnis zu einer für nahezu jeden nicht nur freieren, sondern auch in vieler Hinsicht gerade auch materiell sicheren Situation. Märkte schaffen Ausgleich und gewährleisten Zugang zu Gütern und Leistungen bei angemessenen ‚marktgerechten‘, wettbewerbsfähigen Preisen. Markt und der ihm immanente Wettbewerb fordern ihre Teilnehmer – aber sie belohnen sie auch!

 

Die Bezeichnung Sozialismus gaukelt den Menschen vor, dass dieses Wirtschafts- und Gesellschaftssystem zum Vorteil der Gesamtgesellschaft und damit der allermeisten Menschen sei. So weit die Theorie. Die Praxis hat in der Form des ‚real existierenden‘ Sozialismus das Gegenteil gezeigt: Sozialismus führt gerade für die Massen in Armut und Unfreiheit. Er ist letztlich ‚unsozial‘.

In Deutschland haben wir das sehr plastisch im Vergleich der beiden deutschen Staaten bis 1989 vor Augen geführt bekommen. Aber die DDR hat noch nicht aufgegeben. Die in ‚Die Linke‘ umbenannte Stasi- und Mauerschützenpartei SED, einer Vereinigung von Kommunisten und Sozialdemokraten, verfolgt weiterhin und dieses Mal auch in den westlichen Ländern das Ziel totalitärer politischer Kontrolle, wirtschaftlicher Planung, Ausgrenzung unliebsamer bürgerlicher und freiheitsliebender ‚Abweichler‘, Gleichschaltung von Medien und kulturellen Institutionen auf eine sogenannte ‚Haltung‘, die man früher Gesinnung nannte, und deren tragende Partei seit 1945 verboten ist. Gleich ob Klimaschutz oder Kolonialismus, Gendern oder Diskriminierungsschutz angeführt werden, es geht immer nur um Rechthaberei, Besserwisserei, Bevormundung und Ausschaltung des politischen Widersachers: Cancel-Culture, Wokeness u.s.w. sind Ausdruck eines zutiefst undemokratischen, verfassungsfeindlichen Absolutheits-und Kontrollanspruchs, wie er bis vor kurzem in Deutschland unter dem Grundgesetz nicht vorstellbar war.

 

Kapitalismus auf der anderen Seite wurde und wird als Bezeichnung dahingehend aufgeladen, dass suggeriert wird, die freie Marktwirtschaft komme nur einem sehr kleinen Kreis von Menschen zu Gute, alle anderen würden ausgebeutet. Die Realität sah und sieht anders aus.

Die freie Marktwirtschaft hat die Massen aus ihrer Armut geholt und vor dem Verhungern bewahrt. Die extreme Armut ist seit der Industriellen Revolution von 94% auf unter 10% der Weltbevölkerung zurückgegangen.

 

Dennoch benutzen heute einige der zur Wahl stehenden Parteien und Politiker die Begriffe Sozialismus und Kapitalismus als Kampfbegriffe. Sie wollen Wettbewerb, Marktwirtschaft und bürgerliche Vertragsfreiheit für alle Übel der Welt verantwortlich machen und preisen auf der anderen Seite den Sozialismus erneut als Erlösungsphilosophie an.

 

Bei näherer Betrachtung stellt es sich allerdings umgekehrt dar: vermeintliches Marktversagen beruht auf dirigistischen Staatseingriffen, bürgerliches Fehlverhalten auf unverantwortlichen Einschränkungen und verfehlten Anreizen.

In der noch andauernden Corona-Krise wurde dies überdeutlich. Der Schaden geht in die Billionen.

 

Schon zuvor hat Merkel in den letzten 16 Jahren durch eine ideologisch motivierte schlechte Politik wenigsten 10 Billionen Euro verschleudert (bei einem aktuellen deutschen Gesamtvermögen von etwa 18 Billionen wäre somit jeder Deutsche im Schnitt 50% reicher). Ihre weitestgehend rot-grüne Politik hat sowohl den Energiesektor, als auch die Automobilindustrie, vor allem auch den Mittelstand, nicht zuletzt nahezu sämtliche Infrastruktur und Sozialsysteme in Deutschland durch eine unkontrollierte Grenzöffnung zur Einwanderung sowie auch die deutschen Finanzen mittels Euro- und Bankenrettungen nachhaltig geschädigt.

 

Dem zugegebenermaßen gemessen an manchen Vorgängern eher mediokren CDU Spitzenkandidaten Armin Laschet ist am ehesten noch eine Umkehr dieser sozialistischen Tendenzen zuzutrauen. Unter den Blinden ist der Einäugige König. Nur eine deutliche Distanzierung von der Merkel‘schen Politik kann ihm und Deutschland zum Erfolg verhelfen.

 

Der Scholz im Schafspelz hingegen ist bereits in seinen bisherigen Tätigkeiten schon mit diversen großen Schadensfällen aufgefallen: ein knapp 50-Millionen-schweres Steuergeschenk an die Warburg Bank, der Wirecard Skandal mit mehreren Milliarden Schäden und sein eklatantes Versagen als Bürgermeister Hamburgs bei der Verhinderung von massiven Ausschreitungen der sogenannten Antifa beim Gipfeltreffen in Hamburg, um nur die bereits bekannten Verfehlungen aufzulisten. Die Aufdeckung der Skandale versucht er gerade als Finanzminister durch die Sperrung von Akten zu verhindern.

Man will sich gar nicht vorstellen, welche Schäden er als Bundeskanzler anrichten könnte, zumal wenn ihm Eskens, Kühnert, Lauterbach oder Stegner im Nacken sitzen.

 

Über die Qualifikation der grünen Kandidatin braucht man sich nicht ernstlich Gedanken zu machen, sie macht sich offensichtlich selbst jedenfalls keine eigenen Gedanken.

 

Rot-rot-grün gilt es im Interesse aller Menschen in unserem Land zu verhindern.

Eine bürgerliche Mehrheit ist erforderlich, um in unserem Land die notwendigen Korrekturen vorzunehmen.

Wenn die Freien Wähler in den Bundestag kämen, wäre auch das dem Land dienlich.

 

Die Ausgrenzung der AfD durch die ‚etablierten‘ Parteien ist rein machttaktisch motiviert und sachlich nicht nachvollziehbar. Wer bereit ist, mit der SED Nachfolgepartei ‚Die Linke‘ zu paktieren, die für das totalitäre faschistische DDR-Regime verantwortlich ist, für Todesschüsse auf Bürger, die das Land verlassen wollten, für Folter und Unterdrückung, kann nicht ernstlich die Zusammenarbeit mit einer Partei ablehnen, die praktisch das CDU-Parteiprogramm von vor 20 Jahren repräsentiert.

 

Unsere Wahlempfehlung:

Auf keinen Fall SPD, Grüne, oder Die Linke.

 

Markus Ross

Prof. Dr. Hanns-Christian Salger

 

 

P.S.     Wer Hintergrundinformationen zu den politischen Parteien und Akteuren sucht, findet die u.a. hier: Link Denk Mal https://adpunktum.de/wp-content/uploads/2021/06/Denk-Mal-der-kleine-Wahlhelfer-Juni-2021.pdf

 

 

Beitrag teilen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on reddit
Share on vk
Share on odnoklassniki
Share on tumblr
Share on skype
Share on telegram
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email

Was ist unsere Aufgabe

Adpunktum liefert täglich eine parteiunabhängige, kritische Nachrichtenübersicht aus Quellen, die wir für zuverlässig halten, www.adpunktum.de.

Ziel ist es, den Lesern ein breites Spektrum an Informationen zu übermitteln. Adpunktum gibt auch einen monatlich erscheinenden, kostenlosen Newsletter heraus.

Newsletter

Neueste Beiträge

Weitere links