Das Geldmonopol des Staates als Mittel zur Abzocke

If you don’t read the newspaper, you’re uninformed. If you do, you’re misinformed.

— Mark Twain

Das Geldmonopol des Staates als Mittel zur Abzocke

„Wenn Nationen nichts anderes als die Standardeinheit [des Wertes, den sie angenommen haben] zum gesetzlichen Zahlungsmittel machen, gibt es keine Notwendigkeit und keinen Raum für die Anwendung eines besonderen Gesetzes über gesetzliche Zahlungsmittel. Das gewöhnliche Vertragsrecht tut alles, was nötig ist, ohne ein Gesetz, das besonderen Formen der Währung eine besondere Funktion gibt. Wir haben den Gold-Sovereign als unsere Einheit oder unseren Wertstandard angenommen. Wenn ich versprochen habe, 100 Sovereigns zu zahlen, bedarf es keines besonderen Währungsgesetzes, das besagt, dass ich verpflichtet bin, 100 Sovereigns zu zahlen, und dass ich, wenn ich zur Zahlung der 100 Sovereigns aufgefordert werde, die Verpflichtung nicht durch etwas anderes erfüllen kann. ……………..

Betrachtet man die oben genannten Fälle der Anwendung oder des Missbrauchs des gesetzlichen Zahlungsmittels mit Ausnahme des letzten [d.h. desjenigen der Nebenmünzen], so stellt man fest, dass sie ein gemeinsames Merkmal aufweisen, nämlich dass das Gesetz in allen Fällen dem Schuldner ermöglicht, etwas anderes zu zahlen, und dem Gläubiger vorschreibt, etwas anderes zu erhalten, als in seinem Vertrag vorgesehen war. In Wirklichkeit handelt es sich um eine erzwungene und unnatürliche Konstruktion, die von einer willkürlichen Macht auf die Handlungen der Menschen gelegt wird.“

Lord Thomas Henry Farrer (1895)

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