‚Untote‘ Wirtschaftstheorien – Keynesianismus, MMT, Merkantilismus

Nichts ist in der Regel unsozialer als der sogenannte Wohlfahrtsstaat. Solche Wohltaten muß das Volk immer teuer bezahlen, weil kein Staat seinen Bürgern mehr geben kann, als er ihnen vorher abgenommen hat – und dann noch abzüglich der Kosten einer zwangsläufig immer mehr zum Selbstzweck ausartenden Sozialbürokratie.

— Ludwig Erhard (CDU)

‚Untote‘ Wirtschaftstheorien – Keynesianismus, MMT, Merkantilismus

„Die Wiederentdeckung des Konjunkturzyklus ist ein Zeichen der Zeit. Vor nicht viel mehr als einem Jahrzehnt, in einer Zeit, die uns heute unschuldig erscheint, war die „Neue Ökonomie“ zur Orthodoxie geworden. Einer ihrer führenden Vertreter beschrieb ihren Grundgedanken, der mit ähnlichen Worten in einer Rede nach der anderen und in einem Artikel nach dem anderen wiederholt wurde, als ‚die Überzeugung, dass Konjunkturzyklen nicht unvermeidlich sind, dass die Politik der Regierung die Wirtschaft auf einem Pfad stetigen realen Wachstums bei einer konstanten Zielarbeitslosenquote halten kann und sollte…‘. Aber die Ereignisse von 1974 und 1975, als eine Rezession mit einer Intensität über die ahnungslose Welt hereinbrach, wie sie in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg noch nie dagewesen war, stellten die Lehren der ‚Neuen Ökonomie‘ ernsthaft in Frage.“

Paul Adolph Volcker, Jr. (1927-2019, FED-Präsident 1979-1987, Die Wiederentdeckung des Konjunkturzyklus, 1978)

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