‚Woke‘ ESG-Investments

Ist mir egal, ob ich Schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin. Nun sind sie halt da.

— Angela Merkel (Bundeskanzlerin, 2015)

‚Woke‘ ESG-Investments

„Der ‚aufgeweckte Kapitalismus‘ lässt sich nicht hinreichend erklären, wenn es darum geht, linke Küstenbewohner zu beschwichtigen, sich bei linksliberalen Gesetzgebern einzuschmeicheln oder den Zorn von Aktivisten zu vermeiden. In dem Maße, wie Wokeness eskaliert ist und Unternehmen und Staaten erfasst hat, ist es vielmehr zu einem Abgrenzungsmerkmal geworden, zu einem Schibboleth für Kartellmitglieder, um sich von ihren nicht ‚wachen‘ Konkurrenten zu unterscheiden, denen Kapitalinvestitionen vorenthalten werden sollen. Der woke Kapitalismus ist zu einem Monopolyspiel geworden.

So wie nicht erwachte Individuen aus dem gesellschaftlichen Leben gestrichen werden, so werden auch nicht erwachte Unternehmen aus der Wirtschaft gestrichen und die Beute den Erwachten überlassen. Die Streichung von Unternehmen ist nicht nur das Ergebnis politischer Auseinandersetzungen. Sie werden institutionalisiert und über den Aktienmarkt abgewickelt. Der Umwelt-, Sozial- und Governance-Index (ESG-Index) ist eine Sozialbewertung nach chinesischem Vorbild für die Bewertung von Unternehmen. Woke-Planer setzen den ESG-Index ein, um die eigene Gruppe zu belohnen und nicht wache Akteure aus dem Markt zu drängen. Woke-Investitionen führen dazu, dass Eigentum und Kontrolle über die Produktion denjenigen entzogen werden, die sich nicht daran halten. Der ESG-Index dient als Eintrittskarte in die wachen Kartelle.

Michael Rectenwald

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