Deflation ist vollkommen normal bei stabilen Preisen und Produktivitätssteigerungen – und gut für die Bevölkerung

In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.

— Kurt Tucholsky

Deflation ist vollkommen normal bei stabilen Preisen und Produktivitätssteigerungen – und gut für die Bevölkerung

„Ein besserer Lebensstandard kommt der Öffentlichkeit durch die Früchte der Kapitalinvestitionen zugute. Erhöhte Produktivität tendiert dazu, die Preise (und Kosten) zu senken und dadurch die Früchte des freien Unternehmertums an die gesamte Öffentlichkeit zu verteilen, wodurch der Lebensstandard aller Verbraucher steigt. Eine erzwungene Anhebung des Preisniveaus verhindert diese Verbreitung eines höheren Lebensstandards.“

Murray Rothbard

 

„Historisch gesehen bestand die natürliche Tendenz in der industriellen Marktwirtschaft unter einem Warengeld wie Gold darin, dass die allgemeinen Preise ständig sanken, da die fortlaufende Kapitalakkumulation und die Fortschritte in der Industrietechnik zu einer kontinuierlichen Ausweitung des Warenangebots führten. Jahrhundert und bis zum Ersten Weltkrieg herrschte in den Industrieländern ein leichter Deflationstrend, da das rasche Wachstum des Warenangebots das allmähliche Wachstum der Geldmenge im Rahmen des klassischen Goldstandards übertraf. So sank beispielsweise in den USA von 1880 bis 1896 das Großhandelspreisniveau um etwa 30 Prozent oder 1,75 Prozent pro Jahr, während das Realeinkommen um etwa 85 Prozent oder rund 5 Prozent pro Jahr stieg.

Joseph Salerno

 

 

„Bei der Deflation handelt es sich nicht um einen allgemeinen Preisrückgang, sondern sie entsteht als Reaktion auf den Rückgang der Vermögensbestände, der durch die Erhöhung der Geldmenge verursacht wird. Das Auftreten einer Deflation ist immer eine gute Nachricht, denn sie ist eine Reaktion auf die Liquidierung verschiedener Aktivitäten, die zu einer Erosion des Vermögensbildungsprozesses führen.

Ein Konjunktureinbruch wird nicht durch den Rückgang der Geldmenge verursacht, sondern durch die Schrumpfung des Vermögens aufgrund der früheren lockeren Geldpolitik. Dieser schrumpfende Vermögensbestand führt zu einem Rückgang der Wirtschaftstätigkeit und damit zu einem Rückgang der Kreditvergabe aus dem Nichts, was wiederum zu einem Rückgang der Geldmenge führt. Während die Inflation die Vermögensbildung schwächt, stärkt die Deflation letztlich die Vermögensbildung“.

Frank Shostak

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