‚Bastardökonomie‘ – Korporatismus, Interventionismus, Schuldenexzesse

Inflation ist die ultimative Steuer. Eine Steuer von der die Leute nicht wissen, dass sie besteuert werden. Eine Steuer für Leute, die an Papiergeld und an ihre Regierung glauben.

— Warren Buffett

‚Bastardökonomie‘ – Korporatismus, Interventionismus, Schuldenexzesse

„Einen angemesseneren Begriff für die aktuellen Zustände hat jüngst der Publizist Gabor Steingart in die Debatte geworfen, als er zur Charakterisierung der überspannten Ungleichgewichtswirtschaft den Terminus ‚Bastardökonomie’ vorschlug: Er bezeichnet die zutiefst illegitime, von den Akteuren regelmäßig geleugnete, sachlich jedoch evidente Komplizenschaft zwischen Regierungen, Notenbankgouverneuren und Hochfinanz-Agenturen, die – wahrscheinlich ohne einem Masterplan zu folgen – kein anderes Ziel verfolgt, als den erreichten Grad an Unhaltbarkeit durch den Übergang zu einem noch höheren Grad derselben Verlegenheit zu ‚stabiliesieren‘. Der ‚Bastard‘ ist in diesem Fall der circulus vitiosus der aus der pervers-intimen Beziehung eines enthemmten Staatsausgabensystems mit einem aus den Fugen geratenen Bankensystem entsprang.“

Peter Sloterdijk (Die schrecklichen Kinder der Neuzeit)

Beitrag teilen

Was ist unsere Aufgabe

Adpunktum liefert täglich eine parteiunabhängige, kritische Nachrichtenübersicht aus Quellen, die wir für zuverlässig halten, www.adpunktum.de.

Ziel ist es, den Lesern ein breites Spektrum an Informationen zu übermitteln. Adpunktum gibt auch einen monatlich erscheinenden, kostenlosen Newsletter heraus.

Newsletter

Neueste Beiträge

Weitere links