Gedanken zur freien Marktwirtschaft, Sozialismus und Neid

If men were angels, no government would be necessary. If angels were to govern men, neither external nor internal controls on government would be necessary.

— James Madison

Gedanken zur freien Marktwirtschaft, Sozialismus und Neid

„Die Menschen sind Sozialisten [nicht nur], weil sie vom Neid geblendet sind…. [sondern auch] weil sie sich hartnäckig weigern, Wirtschaftswissenschaften zu studieren und die vernichtende Kritik der Ökonomen an den sozialistischen Plänen zu verschmähen, weil die Wirtschaftswissenschaften in ihren Augen als abstrakte Theorie einfach Unsinn sind. Sie geben vor, nur auf die Erfahrung zu vertrauen.

Ludwig von Mises (Antikapitalistische Mentalität)

 

„Die Menschen sind nicht gleich, und man kann sehr wenig über die mentalen Prozesse eines Kongressabgeordneten, eines Eiswagenfahrers oder eines Filmschauspielers lernen, wenn man die mentalen Prozesse eines wirklich überlegenen Menschen studiert.“

H.L. Mencken (Anmerkungen zur Demokratie, 1926)

 

„Der Unternehmer muss sich mit der unvermeidlichen Knappheit der Produktionsfaktoren auseinandersetzen, mit der Ungewissheit der zukünftigen Bedingungen, für die die Produktion sorgen muss, und mit der Notwendigkeit, aus der verwirrenden Vielzahl technischer Methoden, die zur Erreichung bereits gewählter Ziele geeignet sind, diejenigen auszuwählen, die die Erreichung anderer Ziele so wenig wie möglich behindern – d.h. diejenigen, bei denen die Produktionskosten am niedrigsten sind. In den Schriften von Marx und Engels findet sich kein Hinweis auf diese Fragen. Alles, was Lenin aus den Erzählungen seiner Genossen, die gelegentlich in Geschäftsbüros saßen, über das Geschäftsleben erfuhr, war, dass es eine Menge Kritzeleien, Aufzeichnungen und Chiffrierungen erforderte.“

Ludwig von Mises

 

„Entscheidend…. ist die Überzeugung des Neiders, dass der Wohlstand, der Erfolg und das Einkommen des Beneideten in irgendeiner Weise Schuld an der Entbehrung des Untertanen sind, an dem Mangel, den er spürt…. Eine selbstmitleidige Neigung, die Überlegenheit oder die Vorteile eines anderen zu betrachten, verbunden mit dem vagen Glauben, dass er die Ursache für die eigene Benachteiligung ist, ist auch bei gebildeten Mitgliedern unserer modernen Gesellschaften zu finden, die es eigentlich besser wissen müssten. Der Glaube der Primitiven an schwarze Magie unterscheidet sich kaum von modernen Vorstellungen. Während der Sozialist sich vom Arbeitgeber beraubt glaubt, so wie der Politiker in einem Entwicklungsland sich von den Industrieländern beraubt glaubt, so glaubt der primitive Mensch sich von seinem Nachbarn beraubt, dem es durch schwarze Magie gelungen ist, einen Teil seiner Ernte auf seine eigenen Felder zu bringen.“

Helmut Schoeck (Neid: Eine Theorie des Sozialverhaltens, 1966)

 

„Was viele im Kapitalismus unglücklich macht, ist die Tatsache, dass der Kapitalismus jedem die Möglichkeit einräumt, die begehrtesten Positionen zu erreichen, die natürlich nur von einigen wenigen erreicht werden können. Was auch immer ein Mensch für sich selbst errungen hat, es ist meist nur ein Bruchteil dessen, was sein Ehrgeiz ihn zu gewinnen getrieben hat. Er hat immer Menschen vor Augen, die dort Erfolg hatten, wo er gescheitert ist…. Das Preis- und Marktsystem des Kapitalismus ist eine solche Gesellschaft, in der Verdienst und Leistung über Erfolg oder Misserfolg eines Menschen entscheiden.“

Ludwig von Mises (Antikapitalistische Mentalität)

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