„Statistisch gesehen hat es so etwas wie einen Zyklus nie gegeben … Es gibt keinen Niedergang, es ist ein Zusammenbruch … Wir erleben das Ende einer Ära, keinen Niedergang, sondern einen abrupten Wandel. Und dieser Wandel kommt nicht von außen: Das Ende der amerikanischen Macht resultierte nicht aus einem ausländischen Bürgerkrieg oder einem anderen Krieg gegen die amerikanische Vorherrschaft. Das Ende kam aus den Vereinigten Staaten selbst, als sie versuchten, ihre Interessen als Hegemon gegen die aller anderen Länder auszuspielen … Jeder Schritt, der unternommen wurde, um dem ‚Niedergang‘ der USA zu entkommen, ist zum Mechanismus geworden, der ihn herbeiführt. Die USA zogen in den Krieg, um ihre Vorherrschaft zu bekräftigen – und bewiesen, dass sie nicht mehr dominieren konnten … Sie übten vierzig Jahre lang maximalen Druck aus, um den Iran zu brechen, und schufen stattdessen genau den Gegner, der nun [der US-Vorherrschaft die Stirn bietet]“.
Prof. Michael Hudson (2026)



