Die Folgen des links-grünen Bildungswahnsinns

Konservatismus ist nicht ein Hängen an dem, was gestern war, sondern ein Leben aus dem, was immer gilt.

— Antoine Comte de Rivaról (1753 – 1801)

Die Folgen des links-grünen Bildungswahnsinns

„Der Prozentsatz der Abiturienten innerhalb eines Jahrgangs ist seit 1970 stetig in die Höhe getrieben worden, anfangs zu Recht und mit guten Gründen. Doch die Wucht des Trends kann nur noch beängstigen. Im Jahre 2000 betrugen die Studienanfänger 33% eines Jahrgangs; 2009 waren es 43%, 2011 wurden die 55% erreicht; seit 2013 sind es 58%. Diese abnorm hohe Zahl von Studierenden hat eine doppelte Konsequenz erbracht: Erstens verzeichnen wir ein dramatisches Absinken des Leistungsniveaus, vor allem in den geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern. Zweitens begegnet uns ein Überschuss an unqualifizierten Akademikern, welche sich in die öffentlichen Dienste drängen; und diese blähen sich allerorten auf. Drittens ist es zu einem dramatischen Mangel an ausgebildeten Handwerkern gekommen; er macht sich überall bemerkbar; und er wird sich auswirken auf den Zustand unserer Infrastruktur. ………….. Die unqualifizierten Studenten drängen auch in die NGOs, wo immer mehr Stellen zur Verfügung stehen; ferner stellen sie die Manövriermasse für die Protestbewegungen, und zudem sind sie ein idealer Träger für die cancel culture. Die Mentalität unserer akademischen Elite wird für mindestens anderthalb Generationen von diesen Umständen geprägt. Konservative Intellektuelle haben das lange schon gesehen. Aber sie wurden nicht gehört von jenen Konservativen, die sich noch an Schaltstellen befanden – in den Medien und in der Politik. Nun ist es zu spät für eine absehbare Korrektur, weil es dreißig Jahre mindestens dauern wird, bis die Universitäten sich so umstrukturiert haben, dass die Pseudo-Fächer abgestoßen werden und die Massenfächer wieder verschlankt werden…ohne einen starken und nachhaltigen politischen Willen bei großen Teilen der politischen und medialen Elite ist eine solche Korrektur gar nicht zu haben.

Egon Flaig (Historiker)

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