Olaf Scholz‘ marxistische Einstellungen

In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.

— Kurt Tucholsky

Olaf Scholz‘ marxistische Einstellungen

“Jungsozialisten müssen in der Diskussion mit anderen Teilen der Friedensbewegung deutlich machen, dass Aufrüstung und Kriegsgefahr notwendige Begleiterscheinungen des Imperialismus sind und dass deshalb eine dauerhafte Friedenssicherung nur möglich ist, wenn das kapitalistische Gesellschaftssystem vom Sozialismus abgelöst wird.“

Olaf Scholz (1982)

 

„Marxistische Sozialdemokraten erkennen, dass Umweltzerstörung, Kriegsgefahr, Abbau demokratischer Rechte, Arbeitslosigkeit und alle anderen Krisenerscheinungen untrennbar mit der Existenz der kapitalistischen Gesellschaftsordnung verbunden sind. Eine wirksame Beseitigung aller dieser Gefahren setzt daher die Beseitigung des Kapitalismus voraus. Dies kann nur gelingen durch eine Vergesellschaftung der entscheidenden Produktionsmittel und die Beseitigung der darauf gegründeten Macht der Monopolbourgeoisie.“

Olaf Scholz (1982)

 

„Die Bundesrepublik ist die europäische Hochburg des Kapitals…

Marxisten beurteilen die politischen Rahmenbedingungen in der Bundesrepublik nüchtern und ohne Illusionen….

Es hat sich für die Perspektive der Sozialdemokratie nicht ausgezahlt, als Volkspartei auf die Formulierung von Klasseninteressen zu verzichten… Der Verzicht auf jede Konfrontation mit dem Kapital hat sich für die SPD verheerend ausgewirkt….

Die Linke muss offensiv werden… Grundsätzlich muss aber auf die Notwendigkeit der Überwindung des Privateigentums an Produktionsmitteln als Schlüssel zu gesellschaftlich geplanter Investition, Produktion und Beschäftigung deutlich hingewiesen werden. Gleichzeitig muss das Verhältnis von Ökonomie und Ökologie sozialistisch bestimmt werden…. 100 Jahre nach dem Tod von Karl Marx muss sich die gesamte Sozialdemokratie seiner Lehre erinnern. Marx ist für die SPD unentbehrlich geworden.“

Olaf Scholz (Strategiepapier gemeinsam mit Günter Beling: ‚Nach dem Scheitern des Godesberger Weges – Thesen zur Perspektive von marxistischen Sozialdemokraten aus der Opposition)

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