Dr. Markus Krall – schwere Datenpanne bei seinem Verein

Wenn man zehntausend Vorschriften erlässt, zerstört man jede Achtung für das Gesetz.

— Winston Churchill

Dr. Markus Krall – schwere Datenpanne bei seinem Verein

In der Verantwortung des Vereinsvorsitzenden Krall, kam es am 22. August 2022 bei seinem von ihm geführten Verein erneut zu einer größeren Datenpanne – und das auch noch im Rahmen eines Werbemails für eine kostenpflichtige Veranstaltung eines gewerblichen Anbieters, mit dem Dr. Markus Krall auch privat in geschäftlicher Verbindung steht.

Etwa 4000 Mitglieder-E-Mail-Adressen wurden (offenbar versehentlich) an vermutlich ebenfalls knapp 4000 Mitglieder verteilt, ohne dass die betroffenen Mitglieder dieser ‚Veröffentlichung‘ zugestimmt hatten.

Der Verein hat angekündigt, den Verstoß selbst beim Hessischen Landesdatenschutzbeauftragten zu melden.

Betroffen sind Mitglieder aus allen Bundesländern und möglicherweise auch im Ausland.

 

Hier das ‚Geständnis‘-Mail von Krall’s Verein vom 22.8.2022 in Auszügen:

„Liebe Mitglieder …………….,

beim Versand unserer E-Mail heute Nachmittag mit dem Hinweis auf die World of Value ist uns mit dem Versenden der E-Mail ein Fehler unterlaufen, für den wir uns bei Ihnen in aller Form entschuldigen möchten. Das hätte nicht passieren dürfen.

In der E-Mail sollte ausschließlich der Text mit dem Hinweis auf die Veranstaltung enthalten sein – durch ein Versehen wurde der Verteiler jedoch öffentlich.

……………..

Selbstverständlich werden wir darüber eine Meldung an den Hessischen Landesdatenschutzbeauftragten vornehmen, um über diesen Verstoß die Behörden zu informieren.

……………….

Mit freundlichen Grüßen

der Vorstand …………….

Dr. Markus Krall“

 

Anmerkung: Unrichtig in dem Geständnis-Mail ist, dass der ‚Verteiler öffentlich‘ wurde; tatsächlich wurden nämlich die etwa 4000 Adressen aktiv als Liste in dem Text des Mails veröffentlicht. Die Mitglieder wurden angeschrieben, um Werbung zu machen für eine eher private Angelegenheit des Vorsitzenden Krall.

(Hervorhebungen durch Adpunktum)

 

Inzwischen kam es zu den nächsten Pannen: in einen Conference-Call der ‘Leitungsebene‘ von Atlas, bei der eine neue App vorgestellt werden sollte, wurde versehentlich auch ein bekennender Antifa-Aktivist eingeladen. Das fiel den Verantwortlichen aber erst auf, als dieser ein Penis-Symbol auf den Bildschirm einstellte und Krall & Co. sich fragten, wer denn für eine solche Unverschämtheit verantwortlich sei.

 

Danach wurden auch noch die Daten aller Mitglieder, die sich diese neue Atlas App herunter geladen hatten, gehackt – möglicherweise wegen Sicherheitsmängeln der App.

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