Goldstandard verhindert maßlose Staatsverschuldung

Eine Finanzkrise ist nicht ein Marktversagen, sondern ein Versagen des Staates, seiner Gesetze, seiner Verordnungen und seiner Aufsichtsaufgaben.

— Fürst Hans-Adam II. von Liechtenstein

Goldstandard verhindert maßlose Staatsverschuldung

„Was für eine außergewöhnliche Episode in der wirtschaftlichen Entwicklung der Menschheit war doch das Zeitalter, das im August 1914 zu Ende ging! … Der Einwohner Londons konnte, während er morgens im Bett seinen Tee trank, per Telefon verschiedene Produkte aus aller Welt in beliebiger Menge bestellen und davon ausgehen, dass sie bald an seine Haustür geliefert würden. … Er konnte, wenn er wollte, sofort eine günstige und bequeme Transportmöglichkeit in jedes Land und jedes Klima ohne Pass oder andere Formalitäten organisieren, seinen Diener zur nächsten Bankfiliale schicken, um sich mit Edelmetallen zu versorgen, und dann ins Ausland reisen, ohne etwas über die dortige Religion, Sprache oder Bräuche zu wissen, mit seinem Vermögen in Form von Münzen im Gepäck, und er würde sich bei der geringsten Störung sehr gekränkt und überrascht fühlen. Vor allem aber betrachtete er diesen Zustand als normal, sicher und dauerhaft, außer in Richtung weiterer Verbesserungen, und jede Abweichung davon als abwegig, skandalös und vermeidbar.“

John Maynard Keynes (über die Zeit nach der Abschaffung des Goldstandards, Keynes war an sich ein großer Gegner des Goldstandards, denn der verhindert maßlos Staatsverschuldung)

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