Hintergrundinformationen Erster Weltkrieg – Entstehungsgeschichte

Manchmal frage ich mich, ob die Welt von klugen Menschen regiert wird, die uns zum Narren halten, oder von Schwachköpfen, die es ernst meinen.

— Mark Twain

Hintergrundinformationen Erster Weltkrieg – Entstehungsgeschichte

„Die Morgans waren schon immer eng mit dem Finanzimperium der Rothschilds in Europa verbunden. Als der Krieg in Europa ausbrach, wurde das Haus Morgan, in Partnerschaft mit den Rothschilds, zum amerikanischen Verkaufsagenten für englische und französische Kriegsanleihen. Wenn das Geld in die USA zurückkam, um kriegsrelevantes Material zu erwerben, wurde es über Morgan als US-Kaufagent geleitet. Von 1915 bis 1917 vermittelte J. P. Morgan Exporte nach Frankreich und England im Wert von 3 Milliarden Dollar und verdiente dabei eine Provision von 30 Millionen Dollar. Wie der Historiker Thomas Fleming trocken feststellte, wurden die USA in den ersten 32 Monaten ihrer Neutralität zu einem Zweig der britischen Rüstungsindustrie.

Aber es war ein prekäres Fest. Sollten die Alliierten verlieren, würden die amerikanischen Investoren große Verluste erleiden und Morgans Geschäfte würden einbrechen. Der Eintritt der USA in den Krieg würde den finanziellen Glücksfall verlängern, aber die amerikanische Öffentlichkeit lehnte eine Beteiligung mit zehn zu eins ab…. die Operationen der Fed .. als das entlarvt, was sie ist: ein Fälschungskartell in Partnerschaft mit der Regierung, das das Blut und die Schätze unseres Landes aufsaugt.“

George F. Smith

 

„Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass die deutsche Regierung allen Nationen mit demokratischen Institutionen völlig feindlich gesinnt ist, weil diejenigen, die sie bilden, in der Demokratie eine Bedrohung für den Absolutismus und die Niederlage des deutschen Strebens nach Weltherrschaft sehen…..

Deutschland darf nicht erlaubt werden, diesen Krieg zu gewinnen oder auch nur zu gewinnen.“

Robert Lansing (1915, amerikanischer Außenminister)

 

„Wenn ‚Berlin-Bagdad‘ erreicht würde, würde ein riesiger Gebietsblock, der jede Art von wirtschaftlichem Reichtum hervorbringt und durch Seemacht unangreifbar ist, unter deutscher Autorität vereinigt werden … Russland würde durch diese Barriere von seinen westlichen Freunden, Großbritannien und Frankreich, abgeschnitten werden. Deutsche und türkische Armeen wären in leichter Schlagdistanz zu unseren ägyptischen Interessen, und vom Persischen Golf aus wäre unser indisches Reich bedroht. Der Hafen von Alexandretta und die Kontrolle über die Dardanellen würden Deutschland bald eine enorme Seemacht im Mittelmeer verleihen… Ein Blick auf die Weltkarte zeigt, wie sich die Staatenkette von Berlin bis Bagdad erstreckt. Das Deutsche Reich, Österreich-Ungarn, Bulgarien, die Türkei. Nur ein kleiner Gebietsstreifen versperrte den Weg und verhinderte, dass die beiden Enden der Kette miteinander verbunden werden konnten. Dieser kleine Streifen war Serbien. Serbien stand klein, aber trotzig zwischen Deutschland und den großen Häfen von Konstantinopel und Saloniki und hielt das Tor des Ostens … Serbien war wirklich die erste Verteidigungslinie unserer östlichen Besitzungen. Wenn es zerschlagen oder in das ‚Berlin-Bagdad‘-System hineingelockt worden wäre, dann hätte unser riesiges, aber nur schwach verteidigtes Reich bald den Schock des deutschen Vorstoßes nach Osten zu spüren bekommen.“

Robert George Dalrymple Laffan (um 1900, hoher britischer Militärberater der serbischen Armee)

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