Der Untergang des römischen Imperiums – Parallen zu U.S.A. heute?

Manchmal frage ich mich, ob die Welt von klugen Menschen regiert wird, die uns zum Narren halten, oder von Schwachköpfen, die es ernst meinen.

— Mark Twain

Der Untergang des römischen Imperiums – Parallen zu U.S.A. heute?

„In den Vereinigten Staaten hatte sich in der Mitte zwischen zwei Weltkriegen ein Vorgang abgespielt, der auffallend der ersten großen römischen Revolution ähnlich war. Von Cajus Gracchus sagt der große linksliberale Historiker jener Zeit, daß er durch seine Getreideverteilungen ‚der wahre Stifter eines von oben herab besoldeten und beschmeichelten Proletariats wurde, das mit seiner Fratze von Volkssouveränität durch ein halbes Jahrtausend wie ein Alp auf dem römischen Gemeinwesen lastete‘.

Die amerikanische Nation hatte in der Mitte zwischen den ersten beiden Weltkriegen eine schwere Krise zu bestehen, und um sie zu überwinden, warf die Regierung beträchtliche Beträge den Arbeiten und Landwirten zu. Die Unsitte, das Volk zu kaufen, ist leichter einzuführen als wieder zu beseitigen. In der echten Demokratie soll der Interessent von jeder Einflußnahme ausgeschlossen werden, das rasch aufschießende System des organisierten politischen Drucks ließ aber gerade solchen Einfluß dominieren.“

Felix Somary

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