Der Marsch der Linken durch die Institutionen

Wenn Plündern für eine Gruppe in der Gesellschaft zur Lebensart wird, schafft sie im Laufe der Zeit ein Rechtssystem, das dies legalisiert, und einen Moralkodex, der es glorifiziert.

— Frédéric Bastiat

Der Marsch der Linken durch die Institutionen

„Wenn künftige Historiker den spätestens seit den sechziger Jahren unübersehbaren Aufstieg der Linken und den gleichzeitigen Niedergang der Konservativen werden erklären müssen, wird ihnen zunächst die Bereitschaft der letzteren auffallen, sowohl ideologische Positionen als auch Machtpositionen kampflos preiszugeben: Waren konservative Köpfe noch in den fünfziger Jahren tonangebend in den Medien, der Wissenschaft, der Politik und überhaupt allen wesentlichen ideologieproduzierenden Instanzen, so wurden sie nach und nach aus ihnen verdrängt. Dieser Vorgang begann nicht erst, wie die Legende will, 1968, nahm aber in der Tat gegen Ende der sechziger Jahre Tempo auf, als zahlreiche Universitäten neu gegründet, insbesondere sozial- und geisteswissenschaftliche Fachbereiche ausgeweitet und, damit einhergehend, Tausende neuer Stellen für Ideologen geschaffen wurden. Dies schuf die Voraussetzung für eine gezielte Personalpolitik, im Zuge derer Verfechter konservativer Positionen nicht nur in relativen, sondern sogar in absoluten Zahlen an Boden verloren, wobei die verbleibenden dazu tendierten, sich dem scheinbar aus dem Nichts kommenden Zeitgeist anzupassen.

Das einst unbestrittene Leitparadigma der Führungsschichten der BRD ist seither zur Weltanschauung einer Minderheit geschrumpft, deren Angehörige nicht einmal die Macht haben, sich gegen offensichtlich orchestrierte Verleumdungskampagnen des weit nach links gedrifteten Establishments wirksam zur Wehr zu setzen.“

Manfred Kleine-Hartlage (Konservativen-Beschimpfung, 2020)

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