Gegen Kriegstreiberei

Die Straße zur Tyrannei beginnt mit der Zerstörung der Wahrheit.

— Thomas Jefferson

Gegen Kriegstreiberei

„Um Gottes willen, zieht mich nicht in einen weiteren Krieg!

Ich bin erschöpft und ausgelaugt vom Kreuzzug, von der Verteidigung Europas und vom Schutz der Menschheit; ich muss ein wenig an mich selbst denken.

Mir tun die Spanier leid – mir tun die Griechen leid – ich bedaure das Schicksal der Juden; das Volk der Sandwich-Inseln stöhnt unter der abscheulichsten Tyrannei; Bagdad wird unterdrückt, der gegenwärtige Zustand des Deltas gefällt mir nicht; Tibet ist nicht bequem. Soll ich für all diese Menschen kämpfen?

Die Welt ist voll von Sünde und Leid. Soll ich ein Verfechter des Dekalogs sein und ewig Flotten und Armeen aufstellen, um alle Menschen gut und glücklich zu machen?

Wir haben soeben Europa gerettet, und ich fürchte, die Konsequenz wird sein, dass wir uns gegenseitig die Kehle durchschneiden werden. Kein Krieg, liebe Lady Grey! – Keine Beredsamkeit; sondern Apathie, Egoismus, gesunder Menschenverstand, Arithmetik!“

Canon Sydney Smith (großer klassischer Liberaler im England des frühen 19. Jahrhunderts, der an seinen kriegstreiberischen Premierminister schrieb)

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