Bei stabilem Geld sind tendentiell sinkende Preise normal und zu begrüßen – ‚Deflation‘ muss nicht schlimm sein

Nichts ist in der Regel unsozialer als der sogenannte Wohlfahrtsstaat. Solche Wohltaten muß das Volk immer teuer bezahlen, weil kein Staat seinen Bürgern mehr geben kann, als er ihnen vorher abgenommen hat – und dann noch abzüglich der Kosten einer zwangsläufig immer mehr zum Selbstzweck ausartenden Sozialbürokratie.

— Ludwig Erhard (CDU)

Bei stabilem Geld sind tendentiell sinkende Preise normal und zu begrüßen – ‚Deflation‘ muss nicht schlimm sein

„Hat man erst einmal Deflation und Rezession als die größten aller möglichen Übel identifiziert, verliert das kleinere Übel, als welches die Inflationstendenz erscheint, das meiste von seinen Schrecken. Ja, es wandelt sich geradezu zu einem Bonum, von dem es selten genug geben könnte: So erhebt der forsche Neo-Keynesianer Paul Krugman, eine der lautesten Stimmen im dissonanten Chor der Makro-Ökonomen zu Beginn des 21. Jahrhunderts, neuerdings die Forderung nach einer Wiederanhebung der Inflationsrate auf mindestens 4 Prozent jährlich, um den USA und dem Rest der manipulierten Welt auch künftig die Wohltaten des Liquiditätszaubers zu sichern.“

Peter Sloterdijk (Die schrecklichen Kinder der Neuzeit)

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